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Platzbelegung

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EPPENBRUNN. Die SG Eppenbrunn hat das Südwestpfalzderby in der Fußball-Landesliga gegen den SV Hermersberg am Samstag mit 2:1 für sich entschieden und kletterte damit in der Tabelle mit nun 24 Punkten von Position zwölf auf neun nach oben. Derweil bleibt Hermersberg mit nur zwölf Zählern weiterhin Schlusslicht.
„Das war eine ärgerliche Niederlage“, konstatierte Hermersbergs Trainer Benjamin Mayer nach insgesamt 96 Spielminuten. Der SVH bestimmte das Spielgeschehen vor allem in der zweiten Halbzeit, ließ sich auch durch das zwischenzeitliche 2:0 (61.) durch den sonst kaum in Erscheinung getretenen Ex-Oberligaspieler Mounir Rabahi nicht beirren und zeigte tolle Moral und Einstellung.

Freilich mangelte es dem Schlusslicht von der Sickingerhöhe im ersten Match nach der Winterpause noch an der Abstimmung. Nicht immer trafen die Gäste-Akteure die richtigen Entscheidungen. Zu viele Bälle gingen ob fehlender Technik oder miserabler Platzverhältnisse in teils aussichtsreicher Spielsituation verloren. Oder es fehlte schlicht am Schuss Cleverness oder Erfahrung.Einzig der bei Hermersberg überragend agierende Philipp Weishaar bildete eine Ausnahme. Seine Pässe kamen an. Sein Spiel hatte Struktur und er brachte Zug ins Spiel des SVH – zumindest in Halbzeit zwei. Er war es auch, der aus elf Metern mit einem präzisen Kopfball den 2:1-Anschlusstreffer erzielte (66.). Pascal Masch hatte die Freistoßflanke in den Eppenbrunner Strafraum getreten.

 

Nur fünf Minuten zuvor schien die Partie bereits entschieden, als Eppenbrunn nach einer Ecke für Hermersberg mit einem Konter das 2:0 erzielt hatte. Doch der abstiegsgefährdete SVH blieb dran, erst recht nach Weishaars 2:1. Noch in der Schlussminute hatte Hermersbergs Keeper Marc Zimmermann den Ausgleich auf dem Fuß, doch im Getümmel vor dem Kasten der Eppenbrunner gelang ihm nur ein Schüsschen, so dass es beim 2:1 blieb.

Zu dieser Zeit standen nur noch zehn Eppenbrunner auf dem Feld, nachdem der mit viel körperlichem Einsatz spielende Kai Hildebrandt Gelb-Rot (90.+4) gesehen hatte. „In drei Wochen fragt keiner mehr danach, wie wir die drei Punkte eingefahren haben“, gab sich SGE-Spielertrainer Christoph Weller sehr pragmatisch. Weil der Platz sehr uneben sei, habe man nicht „wie gewohnt“ aufspielen können.

Es schien, als habe sich Eppenbrunns Christoph Stemmler am besten mit den Platzverhältnissen zurecht gefunden. Bei seinem Treffer Marke Tor des Monats zum 1:0 (17.) traf er den Ball aus etwa 25 Metern, nicht zuletzt wegen eines Platzfehlers dermaßen optimal, dass das runde Leder unhaltbar im oberen Torwinkel einschlug. Es war der bis dahin erste Torschuss gewesen.

In der 33. Minute versuchte Stemmler sein Tor zu kopieren, traf jedoch nur die Latte des Hermersberger Kastens. Zwei weitere Versuchen, einen Doppelpack zu schnüren, hatte der jeweils auf der Torlinie stehende SVH-Verteidiger Marius Dausmann verhindert. Und zum 2:0 von Rabahi hatte Stemmler die perfekte Vorarbeit geleistet. Spielertrainer Weller: „Christoph war sicherlich der Mann des Spiels.“

So spielten sie:

SG Eppenbrunn: Rugel - Reich, Geib, Brauner (94. Schmidt), Anschütz (81. Bleck) - Marinello, Weller - Stemmler, Hildebrandt, Scherpf - Rabahi (70. Özkaya).
SV Hermersberg: Zimmermann - Könnel, Lechner, Dausmann, Masch - Manz (58. Brödel), Weishaar, Bold (58. Deho), Kölsch (72. Skodawesly) - Schütz, Dudek.
Tore: 1:0 Stemmler (17.), 2:0 Rabahi (61.), 2:1 Weishaar (66.) - Gelbe Karten: Weishaar, Deho - Gelb-Rote Karte: Hildebrandt (90.+4) - Beste Spieler: Stemmler - Weishaar - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Keilhauer (Hüffler-Wahnwegen).


Gegen einen tolle Moral zeigenden Tabellenletzten fuhr der Gastgeber drei hart erkämpfte Punkte ein und kletterte in der Tabelle auf Position neun. Matchwinner war Christoph Stemmler, der das 1:0 (17.) mit einem famosen Distanzschuss markierte und die Vorarbeit zu Mounir Rabahis 2:0 (61.) leistete. Stemmler hatte neben einem Lattenschuss (33.) noch zwei weitere Großchancen (34., 69.). Nachdem Philipp Weishaar (66.) für die Gäste das 1:2 köpfte, lag der Ausgleich bis zum Ende in der Luft.

(Die Rheinpfalz)

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