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Richtig in Torlaune war der SV Hermersberg im Heimspiel gegen den Aufsteiger SG Schmittweiler, bei dem Nico Freiler ein Viererpack gelang und auch Trainer Jens Mayer traf. Niederlagen gab es hingegen für die Sportfreunde Bundenthal und den SC Hauenstein.

SV Hermersberg – SG Schmittweiler 9:1 (4:0). Der SV Hermersberg hat sich den ganzen Frust der sieglosen Spiele in jüngerer Vergangenheit von der Seele geschossen. Über 88 Minuten dominierte der SV Hermersberg diese teilweise harte und ruppige Partie. „Da waren aber auch dumme Aktionen der Gäste dabei, in manchen Situationen muss man auch einfach wegbleiben“, ärgert sich SVH-Spielleiter Klaus Dahler. Für die SG Schmittweiler gab es zwischen der 51. und 55. Minute zwei Platzverweise. Doch das Spiel hätte auch anders ausgehen können, hätten die Gäste nach 90 Sekunden das Tor nicht knapp verfehlt. Ab dann brannte der SVH ein wahres Torfeuerwerk ab.
Pascal Maschs Freistoß in den Winkel bedeutete die 1:0 -Führung (20.). Die letzten Minuten der ersten Halbzeit hatten es in sich. Nico Freiler verwandelte zwei Foulelfmeter zum 2:0 und 4:0 (39., 42.). Vor beiden Strafstößen wurde Cedric Gries jeweils im Strafraum gefoult, der von seinem Spielleiter ein extra Lob bekam. Dazwischen vollendete Timm Dudek einen Konter zum 3:0 (40.). Das 5:0 erzielte mit Burak Rüstem Ersoy ein SG-Spieler.

Ab der 60. Minute mauerten die Gäste am eigenen Strafraum, was den SVH mehr und mehr aufrücken ließ. Die Gäste nutzten dies mit einem langen Ball auf Dennis Helwich, der ab der Mittellinie frei auf Rainer Schwartz zulaufen konnte, ihn an der Strafraumgrenze überlupfte und den Ehrentreffer erzielte. In den letzten neun Minuten zogen die Schützlinge von SVH-Trainer Jens Mayer, aber auch der Trainer selbst, die Zügel nochmals an. Florian Weber versenkte einen Handelfmeter mit viel Wucht zum 6:1 (81.). Das 7:1 und 8:1 (83., 86.) blieben Nico Freiler überlassen. Den Schlusspunkt setzte Jens Mayer selbst. Drei Minuten vor dem Ende zog der Trainer vom Sechzehnereck ab und der Ball kullerte zum 9:1-Endstand ins lange Eck. „Also das Netz konnte der Schuss nicht verreißen“, scherzt der glückliche Klaus Dahler. (Pirmasenser Zeitung)