SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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Klare Angelegenheit für das ranghöchste Team: Fußball-Landesligist SV Hermersberg hat seine Qualitäten auch auf dem Parkett untermauert und das Hallenturnier der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben gewonnen. 99 Tore sahen die Zuschauer am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags in der nahezu voll besetzten Waldfischbacher Bruchwiesenhalle.


WALDFISCHBACH-BURGALBEN. Nico Freiler stellte gegen 22.30 Uhr am zweiten Weihnachtsfeiertag in der zuvor nahezu voll besetzten Halle fest: „Das Turnier ist ein Höhepunkt in unserem Sportjahr. Viele in der Mannschaft reißen sich drum, hier mitspielen zu dürfen.“ Die 350 Zuschauer, die zuvor das von der RHEINPFALZ präsentierte 37. Verbandsgemeindeturnier verfolgten, sahen satte 99 Tore in den 15 Spielen und boten eine, so Freiler, „besondere Kulisse“.

Freiler coachte das Team des SV Hermersberg I, das als Landesliga-Sechster zugleich als großer Favorit in das Turnier startete – und am Ende auch den Siegerpokal mit nach Hause nahm. Kein Team konnte der Sieben, die in Umschaltverhalten, Technik bei der Behandlung des Spielgeräts, Laufstärke und Gespür für die Spielsituationen nicht nur nach Freylers Beobachtungen „mehrere Klassen“ besser war, das Wasser reichen.

Freiler war von der deutlichen Überlegenheit seiner Kicker sogar überrascht: „Ich hätte gedacht, dass es auch mal enger werden könnte, beispielsweise gegen Waldfischbach, weil da auch mal die Emotionen eine Rolle spielen können.“

Mendel holt die Torjägerkanone
Am Ende verteidigte das Freiler-Team den schon im Vorjahr gewonnen Pokal mit der Maximalpunktzahl und einer Torbilanz von 40:2 Treffern. Dass die Torjägerkrone ebenfalls nach Hermersberg ging, überrascht da nicht: Johannes Mendel hatte neun der 99 Turniertreffer beigesteuert und freute sich über die „Torjägerkanone“. „Natürlich hätte man auch Rainer Schwartz als besten Torwart auszeichnen können, aber er war meist beschäftigungslos“, erklärte Turnierleiter Klaus Vatter, weshalb die Wahl des besten Keepers nicht auf den Routinier, der einst schon beim 1. FC Kaiserslautern Bälle abwehrte und sehr souverän auftrat, sondern auf Nico Entenmann von der SpVgg Waldfischbach-Burgalben gefallen war: „Er hat die meisten Paraden gezeigt.“

Dafür nahm der Turniersieger auch den Fair-Play-Preis mit nach Hause. Dank der vielen Tore und technischen Kabinettstückchen kamen auch die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Unter ihnen war auch Freilers Vater Harald: „Mich verbindet als ehemaliger Handballer viel mit der Halle. Deshalb bin ich hier – und wegen meinem Sohn“, erklärte er und erinnerte an die erfolgreichen Zeiten der Waldfischbacher im Handball.

Freude über Zuschauer-Resonanz
Heidrun Hirschelmann sah ihren beiden Söhnen in den Hermersberger Mannschaften zu und stellte fest: „Dieses Turnier hier hat Tradition, da gehen die Leute einfach hin.“ Klaus Vatter, Vorsitzender des Turnier-Ausrichters FV Geiselberg, freute sich über die gute Resonanz bei den Zuschauern: „Jeder geht auch zufrieden heim. Es gab keine großen Verletzungen.“

Vielleicht hat an jenem Abend sogar noch eine neue Karriere begonnen, nämlich die von Andreas Käfer als Torwart. Nach einer überharten Roten Karte gegen Stammkeeper Aleksander Eger rückte der Feldspieler ab dem zweiten Spiel ins Tor der SG Heltersberg/Geiselberg und brachte zunächst das Team von Hermersberg II schier zur Verzweiflung: „Der war ja besser als der richtige Torwart“, war dort nach dem Spiel, das 0:0 endete, zu hören. Auch danach zeigte Käfer starke Paraden: „Es hat Spaß gemacht. Vielleicht mache ich das in meinem nächsten Leben“, meinte der Verlegenheits-Torwart, der die harte Entscheidung des Unparteiischen kritisierte: „Er kommt halt aus dem Tor raus, aber der Gegenspieler hat ja gesagt, dass er nicht getroffen wurde.“

SSV Höheinöd von Pech gebeutelt
Pech hatten die B-Klasse-Kicker des SSV Höheinöd. Schon im ersten Spiel setzte es eine 0:14-Klatsche gegen Hermersberg, im dritten Spiel gelang zwar ein Punktgewinn gegen die SVH-Zweitvertretung, allerdings musste das ohnehin nur mit drei Wechselspielern angetretene Team dann auf seinen aktivsten Spieler, Ernesto Iaquinta, wegen Rückenproblemen verzichten. Im letzten Spiel zogen sich auch noch Marco Dyck und Marcel Leidecker Bänderverletzungen zu: „Wir hatten ohnehin schon viele Verletzte, sind mit einem Notkader hier angetreten. Hallenfußball birgt eben auch ein gewisses Risiko, aber es macht auch Spaß“, zog Torwart Nicky Wingert Bilanz. (Die Rheinpfalz))

Tabelle

1. SV Hermersberg I 40:2 Tore; 15 Punkte
2. SG Waldfischbach/Burgalben 13:10; 9
3. SG Geiselberg/Heltersberg 13:12; 7
4. SG Trippstadt/Schmalenberg 16:20; 7
5. SV Hermersberg II 8:16; 3
6. SSV Höheinöd 9:39; 1

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