SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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Der SV Hermersberg hat gestern Abend den zwei Klassen höher spielenden Oberligisten TSG Pfeddersheim mit 2:0 (0:0) aus dem Verbandspokal geworfen. Florian Weber war mit zwei Toren der Mann des Abends vor 200 begeisterten Zuschauern. Der Landesligist steht jetzt im Viertelfinale und damit unter den letzten acht Mannschaften – noch drei Siege vom Einzug in den DFB-Pokal entfernt.

„SVH, SVH“-Sprechchöre stimmten die Besucher unter der kleinen Stehtribüne nach 65 Minuten zum ersten Mal an, als Sebastian Gehring eine gute Torchance hatte, sie aber nicht nutzte. Deutlich wurde allerdings jetzt, dass die Mannschaft von Trainer Jens Mayer nicht nur auf ein achtbares Ergebnis spielt.
Bei diesem Plan konnten sich die Hermersberger auf Torjäger Florian Weber verlassen. In der 67. Minute nahm er eine Flanke von Christoph Metzger mit der Brust an, legte sich den Ball vor und zielte genau – 1:0.

Zum 2:0 fehlten Timm Dudek zwei Minuten später nur Zentimeter. Sein Freistoß landete am Pfosten. Mehr Glück hatte Weber gleich darauf, als er einen Dudek-Eckball ins Tor köpfte – 2:0 und die Vorentscheidung.

„Ich fühle mich wie im zweiten Frühling“, strahlte Weber nach dem Spiel. Wer der nächste Gegner im Pokal wird, ist ihm egal. „Ich will jeden weghauen.“

Von der favorisierten TSG Pfeddersheim war in der zweiten Halbzeit nicht viel zu sehen. Die Mannschaft war bemüht, brachte aber das Hermersberger Tor nicht mehr in Gefahr.

Ganz anders war das zu Beginn des Spiels, als SVH-Torwart Reiner Schwartz direkt in der 1. Minute einen Ball erst im Nachfassen unter Kontrolle brachte. Fünf Minuten später unterlief SVH-Abwehrchef Miguel Deho einen Ball, aber der Fehler blieb ohne Folgen. Schwartz war mit einer Fußabwehr gegen Sebastian Kaster zur Stelle.

Mächtig strecken musste sich der Pfeddersheimer Torwart Patrick Ruby in der 11. Minute, um einen Schuss von Weber noch ins Aus zu lenken. Es war die einzige Hermersberger Chance in der ersten Halbzeit, aber mit ihr deutete die Elf von Jens Mayer schon an, was in der zweiten Halbzeit folgte.

Stichwort Mayer: Der SVH-Spielertrainer, der auf der rechten Abwehrseite verteidigte verletzte sich in der 17. Minute am Knie und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Cedric Gries. (Pirmasenser Zeitung)

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