SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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MERXHEIM. Fußball-Verbandsligist SV Hermersberg wollte eigentlich im Pokal beim unterklassigen FC Merxheim seine Talfahrt stoppen. Eigentlich. Doch das Unternehmen endete für die Elf von Coach Volker Theis im Desaster. Die Schwarz-Gelben unterlagen beim Landesligisten im Achtelfinale des Verbandspokals mit 0:3 (0:2). Es war das neunte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg.

„Wenn man denkt, man ist schon am Nullpunkt, kommt auch noch das", kommentierte ein nach Fassung ringender Theis das Ausscheiden. Auch zur Pause war Theis schon richtig angefressen. Nach unterirdischer erster Hälfte seiner Schützlinge dauerte seine lautstarke Pausenansprache nur fünf Minuten, ehe der Coach die Kabine bereits wieder verließ. „Manchmal muss man sie auch alleine lassen", erklärte der SVH-Dauerbrenner auf der Trainerbank diese Maßnahme.
MERXHEIM. Fußball-Verbandsligist SV Hermersberg wollte eigentlich im Pokal beim unterklassigen FC Merxheim seine Talfahrt stoppen. Eigentlich. Doch das Unternehmen endete für die Elf von Coach Volker Theis im Desaster. Die Schwarz-Gelben unterlagen beim Landesligisten im Achtelfinale des Verbandspokals mit 0:3 (0:2). Es war das neunte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg.

„Wenn man denkt, man ist schon am Nullpunkt, kommt auch noch das", kommentierte ein nach Fassung ringender Theis das Ausscheiden. Auch zur Pause war Theis schon richtig angefressen. Nach unterirdischer erster Hälfte seiner Schützlinge dauerte seine lautstarke Pausenansprache nur fünf Minuten, ehe der Coach die Kabine bereits wieder verließ. „Manchmal muss man sie auch alleine lassen", erklärte der SVH-Dauerbrenner auf der Trainerbank diese Maßnahme.

„Wir haben in der ersten Hälfte überhaupt keine Ordnung gefunden", monierte der Coach, der zwar Sergej Weiss aufbieten konnte, aber dafür ohne Sergio Deho und Sascha Helm auskommen musste. „Wir waren zu weit weg vom Gegner und haben keine Zweikämpfe angenommen", blies der ab Minute 34 verletzt zuschauende Jens Meyer ins gleiche Horn. Für den am Wadenbein lädierten SVH-Kapitän kam Marco Juner ins Match.

Aber: Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste bereits mit 0:2 zurück, weil die Abteilung Defensive ordentlich patzte. Dabei hatte Theis, der den Gegner extra vor 14 Tagen im Punktspiel bei der TSG Kaiserslautern noch beobachtet hatte, sicherlich auf das brandgefährliche Stürmerduo Mike Maracini und Marc Bergmann hingewiesen. Genutzt hatte es offensichtlich nichts. Denn bereits in der zehnten Minute durften sich die „Underdogs" über ihr erstes Tor freuen. Eben jener Maracini narrte auf der der rechte Angriffsseite Eugen Frank und Alexander Joniks, passte zu Bergmann, und der durfte einschießen. Beim Rettungsversuch fälschte Christian Schweig die Kugel für den machtlosen Keeper Felix Groh noch unhaltbar ab.

Auch am 0:2 war Linksverteidiger Schweig, der nach 48 Minuten Marco Lutz Platz machen musste, beteiligt. Diesmal wurde er vom technisch starken Maracini versetzt, der passte wieder zum freien Bergmann, und Groh durfte zum zweiten Mal den Ball aus dem Netz holen.

Bis dahin hatten die Hermersberger, die sich im Spielaufbau zahlreiche Ballverluste leisteten, zudem technische Mängel offenbarten, gerade zweimal aufs Tor geschossen. Stefan Zimmermanns Weitschuss parierte Merxheims Schlussmann Benjamin Korb mit dem Fuß (18.), und Michael Striddes als Flanke gedachter, aber sich dann gefährlich Richtung Tor senkender Ball konnte Korb mit den Fingerspitzen zur Ecke klären.

In der zweiten Halbzeit erarbeitet sich Hermersberg zwar die Vorherrschaft auf dem Feld, aber der Zug zum Tor blieb meist aus. Dies lag daran, dass sich Weiss oftmals festrannte, sich Freyer gegen Merxheim sichere Abwehr kaum durchsetzen konnte. Und als der SVH dann doch noch zu Chancen kam, stand meist Torwart Korb im Wege. Der parierte klasse gegen Weiss (73.) und Lutz (90.+2). So fiel nicht einmal der Ehrentreffer, sondern die Gastgeber durften sich gar über ihr drittes Tor freuen. Vorarbeit Maracini, Abschluss Eckes (71.) - so einfach kann Fußball sein.

BRANDSP

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pirmasenser Rundschau

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