SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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niederauerbach.jpgHERMERSBERG. Im letzten Vorrundenspiel blieb Fußball-Verbandsligist SV Hermersberg zum elften Mal ohne Sieg und ist mittlerweile auf den vorletzten Tabellenplatz zurück gefallen. Vor 450 Zuschauern war Hermersberg gegen den SV Niederauerbach beim 0:4 (0:3) chancenlos. Abwehrspieler Sascha Helm musste bereits nach 32 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz.


HERMERSBERG. Im letzten Vorrundenspiel blieb Fußball-Verbandsligist SV Hermersberg zum elften Mal ohne Sieg und ist mittlerweile auf den vorletzten Tabellenplatz zurück gefallen. Vor 450 Zuschauern war Hermersberg gegen den SV Niederauerbach beim 0:4 (0:3) chancenlos. Abwehrspieler Sascha Helm musste bereits nach 32 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz.

SVH-Trainer Volker Theis war nach dem Schlusspfiff fassungslos. „Wir haben Niederauerbach total in die Karten gespielt und ganz einfache Tore kassiert, weil die Zuordnung nicht gestimmt hat. Nach dem 0:2 war das Spiel gelaufen." Tatsächlich hatten die Hermersberger Zuschauer wahrscheinlich kaum jemals weniger Hoffnung, dass die Mannschaft das Spiel noch herumreißen könnte. Als Libero Helm nach 32 Minuten zum zweiten Mal Niederauerbachs Kapitän Lars Schmitt foulte und vom kleinlichen Schiedsrichter Tobias Wrzesinski die Ampelkarte gezeigt bekam, war auch dem letzten Zuschauer klar, dass Hermersberg an diesem Tag nicht mehr ins Spiel zurückfinden würde.

niederauerbach2.jpg Niederauerbach zeigte im ersten Abschnitt die bislang stärkste Leistung, die eine Auswärtsmannschaft am Steingarten in dieser Saison abgeliefert hatte. Aber was Hermersberg dagegen setzte, war schon mehr als bedenklich. Spielerisch war die Theis-Elf klar unterlegen. Aufbauspiel fand nicht statt. Fehlpass reihte sich an Fehlpass. Ganz besonders desolat war das Hermersberger Angriffsspiel. Keine echte Torchance konnte das Team herausspielen. „Das war tote Hose", gestand auch Theis nach dem Abpfiff.

Bereits nach zehn Minuten mussten Hermersbergs Spieler hilflos zusehen, wie die Gäste über das halbe Spielfeld per Direktspiel kombinierten. Nach sechs Stationen flankte Mittelfeldspieler Sascha Gerhardt vor das Hermersberger Tor, wo der frühere Hermersberger Yves Scheuermann die Chance zum 1:0 nutzte. Fünf Minuten später kombinierten die Niederauerbacher wieder wie im Training. Schmitt passte auf Scheuermann, der Torjäger Marco Ludy bediente. Und Ludy hatte keine Mühe, aus acht Metern Hermersbergs Torsteher Felix Groh zu überwinden.

Nach Helms Platzverweis schienen sich Hermersbergs Spieler bereits mit der Niederlage abgefunden zu haben. Sollte noch einer Hoffnung gehegt haben, wurde diese durch Thomas Kreisers 3:0 kurz vor dem Seitenwechsel endgültig zerstört.

Was brachten die Hausherren zustande? Ein abgefälschter Schuss von Sergej Weiss (16.) und ein Freistoß von Patrick Freyer (80.), der knapp am Tor vorbei ging, waren die einzigen halbwegs gefährlichen Situationen vor dem Gästetor.

Im zweiten Durchgang war Hermersberg um Schadensbegrenzung bemüht. Steffen Schäfer rückte in die Innenverteidigung. Zudem zog Theis den schnellen Jens Mayer ebenfalls zurück in die Abwehr. Trotzdem kam Niederauerbach, das nun merklich gebremst agierte, noch zu Konterchancen. Eine Ergebnisverbesserung schaffte der eingewechselte Enrico Simon in der Schlussminute. Nach einem Eckball schlug sein Schuss von der Strafraumgrenze unhaltbar zum 0:4 ein.

Im ersten Spiel der Rückrunde steigt in Hermersberg am nächsten Wochenende nun ein regelrechter Kellergipfel. Dann empfängt Hermersberg den Tabellenletzten SpVgg Ingelheim, der im ersten Saisonspiel mit 4:1 geschlagen wurde.

So spielten sie

SV Hermersberg: Groh - Helm - Könnel (46. Deho) - Joniks (75. Schäfer) - Frank, Mayer, Schweig, Müller, Weiss (80. Stridde) - Lutz, Freyer.

BRANDSP

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pirmasenser Rundschau

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