SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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fussgoenheim1.jpgHERMERSBERG. Fußball-Verbandsligist SV Hermersberg kann doch noch gewinnen: Nach zwölf Spielen ohne Sieg gewann der ersatzgeschwächte Tabellenvorletzte gestern vor 250 Zuschauern mit 3:0 (2:0) gegen den ASV Fußgönheim.

Die letzten fünf Minuten vor der Pause brachten die Hausherren auf die Siegerstraße. Nach 41 Minuten führte Hermersbergs Christian Schweig einen Einwurf in der gegnerischen Hälfte aus. Er warf weit und fand den im Gästestrafraum lauernden Patrick Freyer. Der setzte sich gegen zwei Gegner durch und passte scharf nach innen. Zunächst schien sich für den abgewehrten Ball kein Abnehmer zu finden. Doch dann brauste aus dem Hintergrund Eugen Frank heran und drosch den Ball durch diverse gegnerische Beine hindurch zur 1:o Führung ins Tor. HERMERSBERG. Fußball-Verbandsligist SV Hermersberg kann doch noch gewinnen: Nach zwölf Spielen ohne Sieg gewann der ersatzgeschwächte Tabellenvorletzte gestern vor 250 Zuschauern mit 3:0 (2:0) gegen den ASV Fußgönheim.

Die letzten fünf Minuten vor der Pause brachten die Hausherren auf die Siegerstraße. Nach 41 Minuten führte Hermersbergs Christian Schweig einen Einwurf in der gegnerischen Hälfte aus. Er warf weit und fand den im Gästestrafraum lauernden Patrick Freyer. Der setzte sich gegen zwei Gegner durch und passte scharf nach innen. Zunächst schien sich für den abgewehrten Ball kein Abnehmer zu finden. Doch dann brauste aus dem Hintergrund Eugen Frank heran und drosch den Ball durch diverse gegnerische Beine hindurch zur 1:o Führung ins Tor.

Fast alle Zuschauer hatten sich wegen eines Platzregens, gepaart mit Sturmböen, zum Unterstand hinter dem gegnerischen Tor geflüchtet. Und dieser Unterstand bebte regelrecht unter dem Torjubel der Hermersberger Anhänger. Erhard Lelle, CDU-Landtagsabgeordneter und SVH-Fan, versuchte sich unmittelbar nach der Führung mit Erfolg als Prophet: „Jetzt setzten wir gleich noch eins drauf. Dann können wir beruhigt in die Halbzeit gehen." Des Abgeordneten Wunsch war Hermersbergs Kapitän Jens Mayer keine vier Minuten später Befehl. Gegen Fußgönheims aufgerückte Abwehr schlug Frank den Ball in den Strafraum, Mayer, mit Turbo-Antritt als Erster am Ball, düpierte drei Gegner und überwand schließlich auch noch ASV-Schlussmann Sebastian Scheib. Riesenjubel begleitete das Hermersberger Team in die Pause.

fussgoenheim.jpg Zu Spielbeginn hatte es nicht nach einem SVH-Erfolg ausgesehen. Die Gäste präsentierten sich kombinationssicherer als die Platzherren. Hermersberg hatte Glück, dass ASV-Stürmer Tobias Hoffmann nach 25 Minuten völlig unbedrängt aus acht Metern am Tor vorbei schoss. Hermersberg musste ohne die angeschlagenen beziehungsweise erkrankten Sascha Helm, Alexander Joniks, Torbjörn Deho und Steffen Schäfer auskommen.

Die Führung verlieh der zuvor offensichtlich mit ihren Nerven kämpfenden Elf die nötige Sicherheit. Marius Müller gewann nun im Mittelfeld jeden Zweikampf, Freyer war ständiger Unruheherd in Fußgönheims Abwehr, und auch der neu ins Team gekommene Thomas Hartmann agierte sehr sicher. Bester Mann auf dem Feld war allerdings Käpt"n Mayer, der immer wieder mit seinen schnellen Antritten für Verwirrung beim Gegner sorgte. Die Hausherren kontrollierten nun die Partie. Die Gäste bauten immer mehr ab und waren ab der 72. Minute nur noch zu zehnt. Muhterem Baydar sah die Rote Karte, weil er nachgetreten hatte. Hermersbergs völlig unterbeschäftigter Torwart Felix Groh musste nur noch einmal eingreifen. Nach 87 Minuten klärte er gegen Felix Mohr mit guter Fußabwehr.

In der Nachspielzeit wurde Freyer für seinen nimmermüden Einsatz belohnt. Der schnelle Stürmer luchste dem mit einem Rückpass kämpfenden Torwart Scheib den Ball ab und traf zum verdienten 3:0. „Die Erleichterung ist natürlich groß. Wir mussten wieder mit stark veränderter Mannschaft auflaufen und haben kämpferisch alles gegeben", bilanzierte Hermersbergs Trainer Volker Theis.

So spielten sie

SV Hermersberg: Groh - Könnel - Hartmann, Schweig - Frank, Mayer, Müller, Schütz (72. Lutz), Stridde - Weiss, Freyer.

BRANDSP

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pirmasenser Rundschau

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