SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Ingelheim. „Ich denke, man hat gesehen, dass der Unterschied nicht sehr groß war. Wir wollten Nadelstiche setzen, und das ist uns auf jeden Fall gelungen.” Andreas Langner blieb nach der 2:3-Niederlage seines SV Hermersberg bei der Spielvereinigung Ingelheim realistisch.

Der Spielertrainer des Schlusslichts der Fußball-Verbandsliga Südwest wusste, dass mit Blick auf die Fülle der Chancen der Gastgeber das Endresultat in Ordnung ging. Und doch war eine Überraschung auf dem Kunstrasen zumindest im Bereich des Möglichen. Nach der 2:0-Pausenführung gab es nicht wenige unter den 80 frierenden Zuschauern, die einen Sieg des Außenseiters nicht ausschließen wollten.

Dabei hatte die Partie so begonnen, wie man es erwarten durfte. Nach 20 Minuten hätten die Ingelheimer deutlich führen müssen. In der fünften Minute schlenzte Florian Fiessler den Ball mit einem Heber über Torwart Florian Miszkowiak, aber auch über den Kasten. In der 9. Minute parierte der SV-Keeper einen Schuss von Nicolaj Simon aus kürzester Distanz. In der 13. Minute köpfte Tim Hulsey nach schöner Fiessler-Flanke freistehend übers Tor. In der 20. Minute brachte Fiessler zu wenig Wucht hinter einen Kopfball, Miszkowiak hatte keine Mühe. Den Führungstreffer verdankten die Gäste einem Fehler von Torwart Markus Schröder, der einen diagonalen Freistoß von Benjamin Peters nicht festhielt, der Ball fiel Pascal Frank zwei Meter vor der Linie vor die Füße und der ließ sich nicht bitten. Neun Minuten später setzte sich Marc Lehmann auf der rechte Seite erst gegen Neßbach durch, dann kam auch Laube im Strafraum zu spät: 0:2.

„Wir hatten uns vorgenommen, in der zweiten Hälfte nicht zu tief zu stehen und den Gegner vom Strafraum fernzuhalten, das haben wir nicht so umgesetzt”, bedauerte Langner die taktischen Versäumnisse. Ingelheims Sturmspitze Nicolaj Simon drehte mit seinen Treffern in der 54., 65. und 68. Minute die Partie. Danach hätten die Rotweinstädter in Überzahlsituationen nachlegen können. Torhüter Florian Miszkowiak war jeweils auf dem Posten.

„Beim Tabellendritten darf man verlieren”, blickte Langner schon auf die wichtigen nun anstehenden Heimspiele gegen die beiden Tabellennachbarn Bodenheim und Bingen.

so spielten sie

SV Hermersberg: Miszkowiak - Paulus, Hartmann, Frank, Peters - Lehmann (61. Bauer), Joniks, Bzducha, Links (74. Wick), Dahl (88. Habelitz) - Langner. (Die Rheinpfalz)

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.