SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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Dudenhofen. Beim Verbandsliga-Konkurrenten FV Dudenhofen ist es den Fußballern des SV Hermersberg gestern gelungen, Wiedergutmachung für die 0:8-Schmach der Vorwoche zu betreiben. „Wir sind aber nicht froh, 0:1 verloren zu haben", musste Kapitän Alexander Joniks dennoch sagen.

Der Tabellenletzte befand sich im Spargeldorf beim 0:1 (0:0) nahe dran, wenigstens einen Zähler mitzunehmen. Doch als Kaan Alkaya fünf Minuten vor Spielende im Strafraum fiel, kam es, wie es kommen musste: Schiedsrichter Marcel Tiedtke (Worms) zeigte auf den Elfmeterpunkt. Von dem aus netzte Dudenhofens Stürmer Firas Zein, der schon bei der 0:3-Hinspielniederlage des SVH alle drei Treffer erzielt hatte, zum Tor des Tages ein.

Der Sieg des Favoriten schmeichelte demselben. Denn selbst FVD-Trainer Christian Schultz gab hinterher zu: „So eine Chance hatten wir über die ganze Spielzeit nicht." Gemeint war Dominique Wicks Großgelegenheit, die der Mittelfeldspieler aus guter Position knapp daneben bugsierte (63.). „Das war eines unserer besten Auswärtsspiele diese Saison", sagte Joniks. Und: „Wir hätten öfters so eine Leistung wie heute abrufen müssen..." Dann hätten die Hermersberger wohl kaum lediglich sieben Zähler auf ihrem Konto.

Es war längst absehbar, aber Hermersberg steht erst seit gestern als Absteiger fest. „Wir wollen die Liga mit Würde und Anstand verlassen", betonte SVH-Trainer Karsten Bernhard. Der Übungsleiter freute sich über eine „180 Grad-Wende” gegenüber der Leistung vor Wochenfrist. Ein Ziel hat der seit Januar amtierende Bernhard noch: „Wir wollen noch zweistellig auf unserem Punkte-Konto werden." Zum Knackpunkt der Partie fand er deutliche Worte: „Der Elfmeter war vertretbar. Man darf in der Situation so nicht hingehen.” Dem Coach war es aber nicht danach, Einzelkritik zu betreiben. Zuvor hatten Benjamin Peters (33.) oder Joniks (35.) nicht gut genug gezielt, somit Chancen liegen lassen und deshalb im Team verloren.

So spielten sie:
SV Hermersberg: Miszkowiak - Paulus, Hartmann, Joniks, Peters - Wick, Frank, Bzducha, Links - Lehmann (85. Stridde), Freiler. (Die Rheinpfalz)

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