SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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NACHWUCHSFUSSBALL-HALBZEITBILANZEN (TEIL 5 UND SCHLUSS): Bei den A-Junioren ist der FKP auf DFB-Pokal-Kurs

Diese Elf ist eine echte Elf: Exakt elf Fußballer der Jahrgänge 2000 und 2001 stehen dem Trainer der Landesliga-A-Junioren des SV Hermersberg, Bastian Feick, zur Verfügung. Angesichts dieses Mini-Kaders muss man bei Platz fünf vor der „dritten Kraft“ im Fußballkreis Pirmasens/Zweibrücken den Hut ziehen.

Die erste Kraft, der FK Pirmasens, stolperte zwar mit großem Kader, aber auch mit einer ganzen Serie von Niederlagen in die U19-Regionalligasaison. Zwischenzeitlich war das Team von Trainer Florian Leidner sogar Tabellenletzter. Mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen vor der Winterpause gelang noch der Sprung auf den zehnten Platz. Nur drei Punkte beträgt der Rückstand auf den Tabellenvierten Wormatia Worms, der am 10. März erster Punktspielgegner im neuen Jahr ist. Im Verbandspokal hat der FKP das Endspiel erreicht. Dort wird ein U19-Bundesligist der Gegner sein, denn Mainz 05 und der 1. FC Kaiserslautern bestreiten am 13. März das andere Halbfinale. Gewinnt Mainz, hätte der FKP auch als unterlegener Verbandspokal-Finalist gute Chancen, nächste Runde im DFB-Pokal dabei zu sein, da die Nullfünfer sich wohl über ihre Bundesliga-Platzierung für den DFB-Pokal qualifizieren.

Schacker coacht wieder SCH-U19
Keine Sorgen um den Abstieg muss sich der SC Hauenstein in der Verbandsliga machen. Dennoch gibt es in der Winterpause einen Trainerwechsel: Der auch als Spieler zum SCH zurückgekehrte Pirmasenser Kai Schacker wird Nachfolger seines Nachfolgers Achim Mayer, der sich aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit genommen hatte. Jan Micek, zwischenzeitlich Interimstrainer, bleibt Co-Trainer.

„Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft. Sie hat das absolut Beste aus dieser schwierigen Situation mit einem so knappen Kader gemacht“, sagt der A-Junioren-Trainer des SV Hermersberg, Bastian Feick. Ein Kreuzbandriss stoppte die eigene Spielerkarriere des 26-Jährigen. „Deshalb wollte ich eigentlich kürzertreten. Aber jetzt stehe ich wieder an fünf Tagen in der Woche auf dem Fußballplatz“, erzählt der Spieler der zweiten Mannschaft des SVH. Was ihm fehlt, ist der Konkurrenzkampf zwischen den Spielern. Denn: „Die sind nur zu elft. Da wissen alle, dass sie immer spielen.“ Damit im Training mehr möglich ist, trainieren die A-Junioren und die zweite Herrenmannschaft zusammen. „Das macht Sinn, zumal immer wieder Spieler aus der U19 in der B-Klasse-Mannschaft aushelfen“, erklärt Feick.

Die Trainer der JSG Rodalben/ Münchweiler, Michael Brödel, Martin Dauenhauer und Julian Kölsch, staunten im Kreisligaspiel gegen den JFV Zweibrücken nicht schlecht. Aus einem 0:2 zur Pause machte Dennis Brödel mit vier Treffern einen 4:2-Sieg. Von 41 Treffern, die der Tabellenfünfte bisher erzielt hat, schoss Brödel alleine 19. „Er braucht nicht viele Chancen, ist schnell, hat eine gute Technik und einen starken linken Fuß“, sagt sein Vater und Trainer Michael Brödel. Der JSG-Kader bestehe zu zwei Dritteln aus Spielern des jüngeren Jahrgangs. Nur Niklas Ballbach, Benjamin Bohn, Jonas Kuntz, Luca Pfundstein, Maurice Prehn, Maximilian Reiter, Florian Trillich und Keeper Alexander Pickert stehen im älteren Jahrgang (2000). Kanwar Brar, Jan Burkey, Emanuel Dauenhauer, Jan Demmere, Jonathan Engel, Luca Frank, Leon Kilb, Jonas Knörr, Julian Koch, Maximilian Lang, Luis Lahner, Zabiullah Qalandri, Samuel Welter, Keeper Moritz Heim und Goalgetter Brödel dürfen auch im nächsten Jahr noch bei der U19 spielen.

Eine U19 mit Zukunft trainiert Florian Ernst beim FC Fehrbach. Von 24 Spielern sind 17 im jüngeren Jahrgang (2001) und garantieren dem Verein auch schon die A-Jugend für die kommende Saison. Ernst, von Beruf Altenpfleger, spielt selbst bei den A-Klasse-Herren des FCF und hat das Training der A-Junioren „aus Sympathie zu den Jungs“ übernommen. Ernst hätte gerne noch einen Trainerpartner: „Leider muss ich das alleine machen.“ Der 20-jährige Coach stammt aus dem Stadtteil Kirchberg. „Mein Vater hat mich, als ich vier Jahre alt war, nach Fehrbach zum Fußballspielen gebracht. Seitdem spiele ich hier. Ein Glücksgriff, für den ich ihm und dem Verein dankbar bin“, sagt Ernst. Dennis Bohl, Alessandro Daniel, Steffan Orth, Niklas Petry, Jannik Vogel und Brandon Weis gehören dem älteren Jahrgang (2000) an, während Philip Ernst, Tom Faulhaber, Moritz Fremgen, Jonathan Freyer, Louis Groh, Justin Grünfelder, Lars Grünfelder (in der Winterpause vom FKP gekommen), Lise Abdirahmaan, Luca Mistler, Luca Quint, Leon Reinhardt, Enrico Sauer, Jan Scheerer, Luca Schira, Lars Stumpf, Viktor Voltmer und Michael Wiktorski noch ein weiteres Jahr in der A-Jugend spielen dürfen. Justin Belajewski ist sogar noch U17-Spieler.

Die Rheinpfalz Pirmasenser Rundschau

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