SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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HERMERSBERG. Etwas glücklich mit 1:0 (0:0) gewann der SC Hauenstein das Kreisderby der U19-Fußball-Verbandsliga beim SV Hermersberg, dem am Schluss die Kräfte ausgingen. Beide Teams agierten sehr vorsichtig, spielten zu viele hohe Bälle und ließen zu selten spielerische Klasse aufblitzen.

Gastgeber Hermersberg startete druckvoll und vielversprechend. Jan-Erik Schröder dribbelte im Strafraum zwei staunende SCH-Abwehrspieler aus, zog aus elf Metern ab – Außennetz (8.). Richtig klasse wäre es gewesen, hätte er die beiden in der Mitte lauernden Timm Dudek oder Pablo Geßner bedient. Bis zur 34. Minute hatten die Hermersberger noch einige Strafraumaktionen, doch dann drehte sich die Partie. Die bis dahin sehr defensiven Hauensteiner – SCH-Trainer Uwe Grub: „Das war so nicht abgesprochen. Ich kann mir das nicht erklären“ - übernahmen jetzt zusehends die Initiative. Mario Schädler hatte die dicke Chance zur Führung als er zwei Gegenspieler austanzte, aber SVH-Keeper Hendrik Bitzer reaktionsschnell zur Ecke klärte (43.). Da sich die beiden Teams gut kennen, schalteten sie die Spielmacher des Gegners weitgehend aus. Schädler beim SCH und der das Einzelspiel übertreibende Dudek bei Hermersberg blieben unter ihren Möglichkeiten. Hermersberg tauchte nur noch einmal gefährlich vor dem SCH-Gehäuse auf. Florian Lapot traf den Pfosten (60.). SVH-Keeper Bitzer parierte klasse gegen Yusuf Özkaya (55.) und Dennis Neb (58.).
In der 75. Minute patzte der Sohn des ehemaligen Regionalligakeepers Mirko Bitzer allerdings: Schädler schlug einen Freistoß hoch in den SVH-Strafraum, Bitzer kam aus dem Tor, rief auch laut hörbar, griff aber am Ball vorbei, so dass Julian Hermann mit einem unerwarteten Kopfball das Tor des Abends gelang. Hauenstein hatte in den zweiten 45 Minuten serienweise Ecken und Freistöße, machte aber zu wenig daraus.

„Ein Unentschieden wäre sicher gerecht gewesen. Wir hatten in der zweiten Halbzeit keine Durchschlagskraft mehr“, sagte SVH-Trainer Müsel. Hauensteins Coach Uwe Grub zog folgendes Fazit: „Nach der ersten Halbzeit hielt sich die Begeisterung über unser Spiel in Grenzen. Aber aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis doch in Ordnung.“

Der SCH ist nun Tabellenvierter und spielt am Sonntag (Anstoß: 13.30 Uhr) beim Ludwigshafener SC. Hermersberg gastiert am Sonntag (11 Uhr) beim SVW Mainz.
So spielten sie
SV Hermersberg: Bitzer - Felix Lapot, Woll, Florian Lapot, Kolb - Geßner, Stahl, Ebler, Schröder - Dudek, Brödel (85. Kämmerer)
SC Hauenstein: Rößel - Neb, Herrmann, Seitz, Kaufmann - Stahl, Leininger, Schädler, Hahn - Scherpf, Özkaya (80. Keilbach)
Tor: 0:1 Herrmann (75.) - Gelbe Karten: Ebler, Dudek - Scherpf, Schädler - Beste Spieler: Stahl - Neb - Zuschauer: 80 - Schiedsrichter: Seiberth (Zweibrücken). (Die Rheinpfalz)

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