SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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HERMERSBERG. Keine Einigung gibt es im Pacht-Streit des SV Hermersberg mit dem Südwestdeutschen Fußball-Verband (SWFV) über die Nutzung des Kunstrasens im Sportgelände Tauhübel in Hermersberg.
Seit 1. Januar war es dem SVH vom Verband untersagt, den Kunstrasen, der auf einem dem SWFV etwa zur Hälfte gehörenden Grundstück erbaut wurde (die andere Hälfte ist im Besitz der Ortsgemeinde), zu nutzen. Der rund 520 Mitglieder zählende Verein, der Jugendmannschaften in allen Altersklassen, zwei Herrenteams und eine AH im Spielbetrieb hat, hätte daher mit allen Kickern auf den vereinseigenen Naturrasen am Steingarten ausweichen müssen.

Nun aber haben die Anwälte beider Parteien, die eine gütliche Einigung anstreben, eine Aussetzung des Nutzungsverbots bis 24. Februar ausgehandelt.Grund für das Nutzungsverbot ist die Weigerung der Hermersberger, die vom SWFV geforderte jährliche Pacht in Höhe von 720 Euro zu zahlen. Bis vor einem Jahr entrichtete der SVH noch eine symbolische Pacht von 50 Cent. Dann kam die Erhöhung. 1961 hatte der SWFV das Gelände für 18.000 Mark gekauft und dem SVH zur Verfügung gestellt. 2005 wurde dann für rund 850.000 Euro, so SVH-Vorsitzender Werner Dahler, ein Kunstrasenspielfeld errichtet, wo zuvor ein Hartplatz war. Der Pachterhöhung im vorigen Jahr wollte der SVH nicht entsprechen. Er berief sich auf einen bestehenden Pachtvertrag.

 

Dahler merkt an, dass der SWFV eigentlich seine Vereine unterstützen und „keine wirtschaftlichen Ziele verfolgen“ solle. Dies würde hier außer Acht gelassen. Dahler gibt zu bedenken, dass – wenn kein Kunstrasen zur Verfügung steht – der Naturrasen wohl bis Mai wegen der enormen Belastung durch die vielen Mannschaften wohl völlig kaputt sei. Er schätzt den Aufwand, diesen zu erneuern, auf 15.000 Euro.

Hermersberg hat dem SWFV auch vorgeschlagen, das Grundstück anzukaufen und einen Euro für den Quadratmeter veranschlagt. Dahler: „Wir hätten einen Kredit aufgenommen und rund 10.000 Euro bezahlt.“ Der SWFV habe abgelehnt und 110.000 Euro gefordert. „Eine Einigung ist nicht möglich“, sagt Dahler. In einer Versammlung des Vereins Anfang März werde er wohl seinen Rücktritt erklären. Ob der SVH mit einer Vorstandschaft aus dieser Versammlung gehen werde, sei sehr fraglich.

Eine Stellungnahme des SWFV war trotz mehrfacher Anfrage nicht zu erhalten. (Die Rheinpfalz)

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