SV 1931 Hermersberg e.V.

Landesliga West | B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West

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Der Ausschuss des SV Hermersberg hat sich dafür entschieden, erstmals 2 Ehrenvorsitzende zu benennen und ihre Verdienste zu würdigen. Es handelt sich um die ehemaligen SVH-Vorsitzenden Herrn Helmut Wagner und Herrn  Erhard Lelle. Beide frühere Vorstände des SVH haben sich enorm für unseren Verein eingesetzt und ihn würdevoll nach Außen vertreten, so dass der SVH-Vorstand diese Leistungen mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden  honorieren möchte.  Außerdem sind beide nach wie vor treue Zuschauer bei unseren Heimspielen.

Helmut Wagner (77 J.) wurde in Kröppen geboren und zog mit seinen Eltern 1940 nach Hermersberg, wo er zunächst in der Turnstr. und dann in der Schulstr. wohnte. Im Jahre 1952 trat er in den Verein beim SVH ein, so dass er heute auf eine 60jährige Mitgliedschaft zurückblicken kann.
Bei der Bundeswehr konnte er 1957  den  Fahrlehrerschein erwerben und sich 1962Unterstandes wegflog. Noch auf dem alten Sportplatz begann man bei Spielen Süßigkeiten und Brötchen zu verkaufen, um eine finanzielle Basis für den Verein zu schaffen.

Es gab Probleme, weil dort auch keinerlei Licht- oder Wasseranschlüsse waren, so dass es seine Zustimmung fand wie zuvor der 1. Vors. Herr Imhof Heinrich zusammen mit dem SWFV beschloss, einen neuen, ortsnahen Sportplatz “Am Tauhübel” zu errichten.

Die Bedingung des SWFV war, dass mindestens 25 Jahre Fußball gespielt werden müssen,  um SVH-Eigentum zu erwerben.

 in Hermersberg selbständig machen. Die ersten  17 Fahrschüler waren natürlich SVH-Fußballer, die sehnsüchtig warteten, endlich einen Führerschein erwerben zu können.
Der Kontakt zum SVH war geknüpft und auch das Engagement beim SVH ließ nicht lange auf sich warten. Als Helmut Wagner den Verein als 1. Vors. 1965 übernahm, spielten wir in der B-Klasse. In dieser Runde kam es auch zu dem Entscheidungsspiel zwischen Winzeln und Hermersberg auf dem neutralen Platz in Rieschweiler. In dem festen Glauben, dass wir dieses Spiel gewinnen werden, besorgte Helmut Wagner einen Blumenstrauß, den er aber am Spielende nach einem 1:2 heimlich versteckte. Trotzdem gelang in diesem Jahr ein Wiederaufstieg wegen einer Regeländerung.

Man übergab ihm die Vereinsunterlagen in einer “Persilschachtel”, so dass auch erstmals eine geordnete Mitgliederauflistung erfolgte. Der damalige Schriftführer, Albert Deppert, ordnete und ließ schriftlich festhalten, dass der Verein damals 1800 DM  Schulden aufwies.
Das Sportfeld befand sich  “am Steinbruch”. Diese Lage war sehr sturm- und windanfällig, so dass bei einem Orkan die gesamte Dacheindeckung des Neben dem Sportplatzneubau wurde auch der Sportheimbau vorgenommen. Es waren  viele handwerklich begabte  Mitglieder als Maurer, Zimmerer, Gipser und Installateure unter der Bauleitung von Baumann Rudi anwesend und man arbeitete sogar nachts unter “Flutlicht” das vom eingeschalteten Fahrlicht von Autos erzeugt wurde.  Als Fahrlehrer war Helmut Wagner handwerklich nicht so begabt, so dass er sich für die Logistik zuständig fühlte und Essen und Trinken besorgte.  Das 1. Spiel auf dem neuen Spielfeld “Am Tauhübel” wurde gg. Enkenbach mit 0:3 verloren.
In seiner Amtszeit befasste sich Helmut Wagner insbesondere mit der Jugendarbeit und unterstützte sie auch  beim Grillen oder Ausflugsfahrten. So kam auch eine freundschaftliche, sportliche Zusammenkunft mit dem Fußballverein von Weisenheim a. Sand zustande, wo der Bruder von Helmut Wagner wohnte und sich auch im dortigen Verein engagierte. Bei gegenseitigen Besuchen  fanden Jugendspiele und -Turniere statt.
Der damalige Jugendleiter war Richard Könnel, der auch weitere Teilnahmen an dem inzwischen eingeführten “Wagner-Walter-Gedächtnisturnier”  (der Sohn des Bruders war mit 18 Jahren tödlich verunglückt) zusagte.

In der Amtszeit von Helmut Wagner spielte die Hermersberger Fußballmannschaft u.a. mit Lelle Friedel, so stark, dass er nicht bei gewonnenen, sondern verlorenen Spielen einen Kasten Bier und Cognac bezahlte.

Sein Nachfolger als 1. Vorsitzender war Herr Emil Lang.

Erhard  Lelle (65 J.)  übernahm 1976 den Vorsitz beim SVH von Herrn Emil  Lang. Als gebürtiger Hermersberger (das Elternhaus steht in der Bahnhofstr. 13) verfolgte er durch die vorbildliche Fußballbegeisterung seines Vaters, Ludwig Lelle, die Geschicke um den Verein des SV Hermersberg. Er trat als 14-jähriger in den SVH ein, so dass er heute eine 52jährige Mitgliedschaft aufweisen kann.

Als aktiver Fußballer spielte er von 1958-1964 in der SVH-Jugend, gefolgt von seiner Aktivenzeit von 1964 - 1976 und der AH-Teilnahme von 1976 - 1981. Während seiner Fußballerzeit studierte er Lehramt für Grund- und Hauptschulen und betätigte sich auch auf der politischen Ebene:
Von 1991 bis 2008 war er schließlich Landtagsabgeordneter der CDU.

Beim SVH lenkte er 8 Jahre lang die Vereinsgeschicke, wobei die folgenden Unternehmungen während seiner Amtszeit anstanden und bewältigt wurden:

1977/78     ein Umbau und Anbau am Sportheim, die Schaffung eines Büro- und Jugendraums, Unterkellerung,
1978        Ausbau des Sportheimvorplatzes,
1979        Erneuerung der Sportplatzeinfriedung mit Fichtenanpflanzung,
1980        Einführung des Lastschriftverfahrens für Mitgliedsbeiträge
1981        Organisation des 50jährigen Jubiläums mit Musikunterhaltung von Hoffmann & Hoffmann
1982        Planung der Platzrenovierung mit einem Kostenvoranschlag von 130 000 DM, Gründung einer Damen-Fußballmannschaft
1983        Tribünenbau und Platzsanierung

Neben seiner Vereinsführung spielte er aber auch erfolgreich Fußball und erinnert sich gerne an die Zeit mit den Trainern Theis Alois und Friedel Lelle, die zu einigen Meisterschaften und Aufstiegsspielen führte.

Selbst nach seiner Vorsitzendenzeit beim SVH blieb er mit dem Verein eng verbunden, leistete Arbeitshilfen beim Ausbau des neuen Rasenplatzes mit Umzäunung und unterstütze auch die Maßnahmen für den neuen Kunstrasenplatz, der mit Hilfe von Gemeinde- und Landesmitteln geschaffen werden konnte.

Seit 1984 ist er auch immer noch bei den Generalversammlungen des SVH als Wahlleiter tätig und  beabsichtigt nun, diesen Posten weiter zu geben.




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