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2021 05 26 Ampel

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SV Hermersberg feiert Aufstieg in die Verbandsliga gebührend

Der Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga des SV Hermersberg ist am Samstagabend zwar gebührend gefeiert worden, doch auch die Jugendmannschaften kamen hierbei nicht zu kurz und wurden ebenfalls ausgezeichnet. Bei der Feier zeigte SVH-Spielführer Pascal Masch mit altbewährten Fußballliedern seine Stimmfestigkeit.

„Jetzt, mit dem Überreichen der Urkunde, ist der SV Hermersberg in die Verbandsliga aufgestiegen“, dies waren die entscheidenden und viel umjubelten Worte von Landesligaklassenleiter Udo Schöneberger auf der Meisterschaftsfeier. Schon zuvor war die Stimmung prächtig, als SVH-Spielführer Pascal Masch das Mikrofon ergriff. Er erinnerte gesanglich, nicht nur daran, dass der SVH wieder da und Meister ist, sondern auch, welchen Stellenwert der SV Hermersberg nach dem Aufstieg im Fußball nun einnimmt. „Wir sind zurück in der Verbandsliga, worauf der Verein und ich zehn Jahre hingearbeitet haben. Dazu sind wir nach dem FK Pirmasens die Nummer zwei im Fußballkreis Pirmasens/Zweibrücken und ganz wichtig, die Nummer eins auf der Höhe“, freute sich Masch.
Apropos FK Pirmasens, an seinen ehemaligen Verein erinnerte sich SVH-Co-Trainer Patrick Freyer in seiner Rede. „Ich will nicht im Mittelfeld ’rumgurken’, ich will vorne mitspielen, denn ich habe ein Ziel vor Augen. Ich will in den nächsten Jahren gegen den FKP im Stadion spielen und wenn ich mir ein Ziel gesetzt habe, will ich das erreichen“, betonte Freyer. Sein Vorsitzender Ulli Könnel konterte im Anschluss. „Wir definieren die Ziele etwas defensiver“, lachte Könnel.

Deutlich ruhiger war SVH-Spielertrainer Jens Mayer, als er einige Worte an die „SVH-Familie“ richtete und gab sogar Einblicke in Internas, die verdeutlichten, dass der Aufstieg das absolute Ziel war. „Mission 21/22 lautete unsere Mannschaftsgruppe und die wurde am 22. Mai mit dem 3:2-Heimerfolg über den TuS Steinbach erfüllt. Das war unser Tag, es kam so, wie wir es uns gewünscht haben. Diesen Abend habt ihr euch verdient“, erklärte Mayer. Kurz vor Ende des offiziellen Teils brachte es SVH-Spieler Jonathan Vogt auf der Bühne auf den Punkt. „Heute wird gefeiert, morgen ist frei“, grölte Vogt. Der Verein feierte mit etwa 400 Gästen.

Eröffnet wurde der Abend von Könnel, der dieses Fest als Lohn für die Arbeit, die der Verein das ganze Jahr verrichtete, sah. Bei den Planungen sei er auch dem Wunsch von Masch nachgekommen. „Pascal kam zu mir und meinte, Ulli, wenn wir Meister werden, feiern wir aber nicht im Sportheim, das muss größer werden“, verrät Könnel und verlegte die Feier in die Mehrzweckhalle. Mit dabei waren auch alle Jugendmannschaften, was für den Vorsitzenden einfach ein Muss war und den Stellenwert des Nachwuchses verdeutlichte. „Ohne den Nachwuchs, wäre so ein Erfolg der ersten Mannschaft nicht möglich“, erinnert Könnel.

So kamen mit der G-, jeweils F-, E- und D-, sowie der C- und der B-Jugend insgesamt 125 Nachwuchskicker auf die Bühne, die ebenfalls geehrt wurden. Am erfolgreichsten waren die B-Junioren, die ohne Niederlage und nur sieben Gegentreffern Meister in der Kreisliga wurden. Dazu verzeichneten drei weitere Mannschaften die Vizemeisterschaft, bei einer davon platzte Könnel fast die Hutschnur. „Bei den C-Junioren in der Kreisliga wurden wir um den Titel gebracht. Beide Trainer und einige Spieler waren an Corona erkrankt, weshalb wir keine Mannschaft stellen konnten. Der Gegner hat trotzdem einer Spielverlegung nicht zugestimmt, was in Coronazeiten in meinen Augen unfair ist“, berichtete Könnel ohne den Verein zu nennen.

Erfreut war er bei der Verkündung, dass der SVH nach zwei Spielzeiten ohne, nächste Saison wieder eine A-Jugend stellen kann. Euphorisch wurde Könnel, als er sich an die Meistersaison der ersten Mannschaft zurückerinnerte. Dieser Erfolg kam nicht überraschend, denn der Verein machte von Beginn an keinen Hehl daraus, aufsteigen zu wollen. Erfolgsgarant sei die Einheit gewesen, für die die Mannschaft nicht nur auf dem Platz besteht. „Die Spieler haben eine Vereinshymne komponieren lassen, das Sondertrikot und das neue Banner haben sie sich ausgedacht, das zeigt ihr Engagement“, freut sich Könnel.

Für einen Saisonrückblick sorgte Markus Zimmer, der von Könnel als leidenschaftlichen SVH’ler angekündigt wurde. „Anfangs war etwas Sand im Getriebe, auch spielerisch lief nicht alles rund. Ein erstes Ausrufezeichen setzten wir beim SC Hauenstein und nach dem Heimsieg gegen den TSC Zweibrücken, wusste jeder, wir sind reif für den Titel. Dennoch kam nach der Heimniederlage am letzten Hauptrundenspieltag gegen den SC Hauenstein Ernüchterung auf“, so lautete die erste Zusammenfassung von Zimmer.

Tiefpunkt sei die Vorbereitung mit der klaren 0:5-Schlappe gegen Baumholder gewesen, in der die Mannschaft ohne jegliche Torchance blieb. In der Aufstiegsrunde bot die Mannschaft den Gegnern dann die Stirn und erspielte sich den Matchball gegen Steinbach. „Fünf Minuten vor dem Ende hätte ich das Unentschieden unterschrieben“, gesteht Zimmer. Den entscheidenden Treffer durch Freyer und was sich danach auf dem Rasen abspielte, schilderte Zimmer wie folgt: „Der Eckball kam, wurde abgewehrt. Padde nahm das Ding, das Netz hat sich gewölbt und alle lagen sich in den Armen“. Dadurch gehe der 22. Mai in die Geschichte des Vereins ein.

Nicht vergessen wollte Zimmer die Pokalrunde, als dem SVH der Prestigeerfolg beim SC Weselberg gelang und in Runde vier gegen den FK Pirmasens Endstation war. Als Vater des Erfolges macht er Mayer aus, der seit seiner Verpflichtung Struktur in die Mannschaft gebracht und der Fluktuation ein Ende gesetzt hätte. „Jens, du bist ein Glücksfall für den Verein“, lobt Zimmer den Trainer.

Neben Lothar Weber, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben und Vereinsringsvorsitzender Dirk Palm gratulierte auch Ortsbürgermeister Erich Sommer zum Aufstieg und machte Hoffnungen auf einen Neubau. „Ich bin guter Dinge, dass wir in nächster Zeit auf dem Sport- und Freizeitgelände einen ’Fritzplatz’ bauen können“, informiert Sommer. Ein Fritzplatz ist eine Art Bolzplatz, auf dem Spieler gezielt technisch geschult werden. (Pirmasenser Zeitung)

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