Kandel. Ein „Tor des Monats“ fiel am Sonntag beim auch in dieser Höhe verdienten 4:0 (2:0) des FC Bienwald Kandel in der Fußball-Verbandsliga gegen den SV Hermersberg. Für den Aufsteiger von der Sickingerhöhe war’s die sechste Niederlage im sechsten Saisonspiel.

Dabei versteckte sich die Mannschaft von Trainer Jens Mayer in der ersten Hälfte keineswegs. Sie begann mit den beiden Sturmspitzen Florian Weber und Lukas Bißbort und erarbeitete sich auch ihre Möglichkeiten. Die größte Chance vergab in der 38. Minute Marius Dausmann. Nach einem feinen Zuspiel von Kapitän Pascal Masch scheiterte der SVH-Innenverteidiger aus kurzer Distanz an Kandels Keeper Patrick Aust.
Die Gastgeber gingen in der 13. Minute nach einer herrlichen Kombination über Renaldo-Doru Balasa und Lukas Bosch, die Maximilian Krämer abschloss, mit 1:0 in Führung. Das zweite Tor des langen Stürmers in der 43. Minute war ein „Tor des Monats“. Mit einem langen Sololauf schüttelte er drei Gegenspieler ab und hämmerte den Ball aus 18 Metern unhaltbar für SVH-Keeper Sven Deppert in den linken Torwinkel. „Schade, dass das zweite Tor nicht im Fernsehen übertragen wurde“, sagte in der Halbzeitpause der zuschauende Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbands, Hans-Dieter Drewitz.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Kandels Außenverteidiger Patrick Pagna auf 3:0. Ab diesem Zeitpunkt resignierten die Hermersberger. Der SVH präsentierte sich nun wie ein Absteiger. In der 77. Minute setzte sich der gerade eingewechselte Noah Beierle im Gäste-Strafraum mit energischem Antritt gegen Christoph Metzger durch und traf zum 4:0-Endstand vor 180 Zuschauern. Schiedsrichter Simon Wölflinger kam ohne Karten aus.

Das Fazit von Hermersbergs Trainer Mayer: „Vor dem gegnerischen Tor haben wir uns naiv angestellt. Das ist vielleicht auch eine Frage der Qualität. Nach dem Wechsel war es einfach ein Klassenunterschied. Dennoch Kopf hoch und weiter geht’s.“ Kandels Coach Marco Weißgerber machte seiner Mannschaft „ein Kompliment“.

So spielten sie
SV Hermersberg: Deppert - Simon, Dausmann, Metzger, Vogt (69. Jochum) - Masch, Dudek, Freiler (46. Gries), Müller (55. Kolb) - Bißbort, Weber (69. Berg)

Quelle: Die Rheinpfalz


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