Der Siegeszug des SV Hermersberg geht in der Fußball-Verbandsliga weiter. Nach dem Einzug ins Verbandspokal-Halbfinale am Mittwoch setzte sich der SVH gestern beim TuS Rüssingen mit 2:1 (1:1) durch, was wettbewerbsübergreifend den fünften Erfolg in Serie bedeutet. Dadurch hat die Mannschaft fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang.

„Was die Jungs nach dem Spiel am Mittwoch läuferisch abgeliefert haben, davor muss man einfach den Hut ziehen“, lobt SVH-Trainer Jens Mayer die Leistung seiner Mannschaft gestern. Als Schlüssel zum Erfolg sah er, dass sie den Tick mehr investiert hat als der Gegner und die schwierigen Platzverhältnisse annahm.
Laut SVH-Spielleiter Klaus Dahler sah der Platz in Rüssingen aus wie eine Galopprennbahn. Eigentlich starteten die Gäste gut in die Partie, denn bereits nach weniger als zwei Zeigerumdrehungen hatte Noah Buchmann das 1:0 auf dem Fuß, doch sein Schuss nach einer Ecke flog knapp übers Tor.

Im direkten Gegenzug machten es die Hausherren besser und erzielten nach einem Eckball durch Dana Kader das 1:0. Der Hermersberger Torwart Noah Wächter war bei diesem abgefälschten Ball chancenlos. Der SVH-Schlussmann hätte sich in der 8. Minute fast selbst in die Torschützenliste eingetragen. Ein weiter Ball von ihm entpuppte sich durch den starken Rückenwind als Torschuss, der nur knapp am Pfosten vorbeiflog.

 

Was dem Schlussmann versagt blieb, gelang dem Mannschaftskapitän Pascal Masch sieben Minuten vor dem Pausenpfiff. Noah Buchmann lief sich im Strafraum fest, legte zurück auf Masch, der aus der Distanz zum 1:1-Ausgleich traf.

In Durchgang zwei kippten die Verhältnisse in Richtung SV Hermersberg und die Gäste gerieten nur noch selten unter Druck. Während der Rüssinger Tolga Karlidag eine Zehn-Minuten-Strafe (56.) wegen wiederholten Foulspiels absaß, nutzte der SVH seine personelle Überlegenheit und ging durch Tim Dudek in Führung. Zunächst eroberte Jens Kolb in der 63. Minute im Mittelfeld den Ball, passte zu Lukas Bißbort, der auf Dudek durchsteckte. Der Hermersberger Spielmacher lief auf TuS-Schlussmann Marvin Gebhard zu, umkurvte diesen und schoss zum 2:1 ein.

Weshalb dieser Treffer so früh auch gleichzeitig der Endstand war, lag in zweierlei Hinsicht an Dudek. Er lief in den Schlussminuten zweimal von der rechten Seite aufs Tor, einmal legte er den Ball am Pfosten vorbei, das andere Mal scheiterte er an der Latte. (Pirmasenser Zeitung)

„Hätten wir den Sack früher zugemacht, hätten wir am Ende nicht nochmal zittern müssen“, sagte Mayer. Der TuS Rüssingen agierte in der Nachspielzeit nur noch mit langen Bällen, doch am Ende hielt Noah Wächter den nächsten Dreier für seine Farben fest. „Es ging rauf und runter, hin und her, trotz des tiefen Geläufs war die Partie alles andere als langweilig“, erklärte Klaus Dahler.

SO SPIELTEN SIE

SV Hermersberg: Wächter - Schütz (58. Lelle), Dausmann, Simon, Metzger - Masch (80. Freiler), Buchmann - Freyer (83. Mendel), Dudek (91. Müller), Kolb - Bißbort (86. Gries)
Tore: 1:0 Kader (3.), 1:1 Masch (38.), 1:2 Dudek (63.)
Zehn-Minuten-Strafe: Karlidag (56. wiederholtes Foulspiel)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Carsten Gassmann (FV Hahnhofen)


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