Erneute Niederlage für den SV Hermersberg in der Fußball-Verbandsliga gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle hinter der Mannschaft von Trainer Jens Mayer liegt. Beim SV Steinwenden, der vor dem Spiel noch vorletzter der Tabelle war, gab es gestern, vier Tage nach dem unglücklichen Aus im Verbandspokal gegen Regionalligist Schott Mainz, eine 1:4 (1:1)-Niederlage. Dennoch bleibt der SVH auf einem Rang über den Abstiegsplätzen.

„Wir haben ein schlechtes Auswärtsspiel abgeliefert, deshalb ist die Niederlage auch verdient, obwohl wir uns hier etwas erhofft haben“, resümiert SVH-Trainer Jens Mayer.
Dabei lief es zunächst gut für Mayers Mannschaft, die in der 14. Minute in Führung ging. Nach einer Hereingabe von Jens Kolb schoss Patrick Freyer mit seinem linken Fuß ins lange Eck zum 1:0 für die Südwestpfälzer ein.

Eine harte Entscheidung, die Jens Mayer mit „sowas habe ich noch nicht erlebt, passt aber zu unserem Tag“, kommentierte, führte in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich. Der bereits wegen Zeitspiels ermahnte Hermersberger Schlussmann Noah Wächter hielt in den Augen des Schiedsrichters den Ball zu lange in den Händen. Deshalb entschied der Unparteiische auf indirekten Freistoß für die Hausherren vom SV Steinwenden. Die Möglichkeit ließ sich Anton Artemow aus elf Metern nicht entgehen und traf.

Zuvor hatten die Gäste schon einige Male Glück, da sie wegen falscher Abstimmung in Konter liefen, die der SV Steinwenden aber nicht ausnutzte. „Insgesamt waren wir nicht da, kamen fast immer zu spät, dazu waren die Abstände zu groß. Vielleicht hat nach dem Pokalspiel auch ein wenig die Frische gefehlt, darauf ist aber die fehlende Ordnung und die Tatsache, dass wir keine Sicherheit ins Spiel brachten, nicht zurückzuführen“, argumentiert Mayer.

In der 71. Minute brachte Maximilian Hell die Hausherren von der Strafraumgrenze zum ersten Mal in Führung (2:1). Im Anschluss hatte SVH-Spieler Noah Buchmann die große Chance zum Ausgleich, setzte seinen Schuss mit der Picke aber direkt auf Torwart Jannik Even.

Die Treffer zum 3:1 (81.) und 4:1 (86.) gingen erneut auf die Konten von Artemov und Hell. Kurz vor dem Ende bewahrte Noah Wächter seine Mannschaft noch vor einer höheren Niederlage, indem er einen Lupfer von Mex Hofstadt super parierte. (Pirmasenser Zeitung)

SO SPIELTEN SIE:
SV Hermersberg: Wächter - Kolb (62. Wohlgemuth), Dausmannn, Simon, Metzger – Buchmann, Masch (46. Bold) - Freyer, Dudek (81. Mendel), Gries - Bißbort (46. Lelle)
Tore: 0:1 Freyer (14.), 1:1 Artemov (45.+2), 2:1 Hell (70.), 3:1 Artemov (80.), 4:1 Hell (85.)
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Marcel Bender (ASV Langweiler-Merzweiler)


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